Schau dir deinen Job von heute an. Glaubst du dein Job sieht in den nächsten fünf Jahren noch genauso aus? Machst du dann noch die gleichen Aufgaben? Gibt es deine Abteilung noch?

In diesem Beitrag erfährst du:

  • Warum du dich heute um deinen Job der Zukunft kümmern solltest.
  • Was du tun kannst, um fit zu bleiben für deine Zukunft.

Die Veränderungen kommen immer schneller

Schaue dich um. Das Thema Veränderung ist von allen Seiten zu hören. Auch wenn es in deiner Firma noch nicht so spürbar ist. Es kommt ein neuer GF. Plötzlich wird umstrukturiert, werden Schwerpunkte verschoben, es gibt Kostendruck, die Art des Arbeitens ändert sich.

Die Frage ist, wo stehst du heute?

Stelle dir doch einfach mal folgende Fragen: Wie gehst du mit Veränderungen um? Wie gut bist du für kommende Veränderungen vorbereitet? Weißt du, was du gut kannst, wo noch etwas fehlt? Was hast du eigentlich für berufliche Ziele? Wo willst du in fünf Jahren sein?

Kümmerst du dich aktiv um deine berufliche Zukunft oder wartest du einfach, dass irgendetwas passiert?

Entwickelst du dich weiter? Beschäftigst du dich mit neuen Themen in deinem Fachgebiet und darüber hinaus. Wie sieht es mit deiner persönlichen Weiterentwicklung aus? Oder ruhst du dich auf deiner jetzigen Erfahrung aus? Geht doch. Aber wie lange reicht das noch?

Es besteht immer das Risiko, dass du dich im jetzigen Job wohl fühlst und dich so einschwingst. Der Job ist irgendwie Routine. Ich kenne Menschen, die machen seit 5 – 10 Jahren den gleichen Job. Die Leistung ist ok. Aber wer 40 ist, der hat noch 27 Jahre Arbeitszeit vor sich. Reicht das bis dahin? Wohl eher nicht? Weiterentwicklung ist wichtig auch für die zukünftige Sicherheit deines Jobs!

Was heißt das jetzt für dich?

So weitermachen wie bisher? Job läuft doch, oder?

Vielleicht wäre es an der Zeit, mal außerhalb der Routine über deinen Job oder deine berufliche Zukunft nachzudenken. Wo soll es lang gehen? Was wünscht du dir? Wie würdest du dich gerne weiterentwicklen? Was hilft dir deinen Job von morgen zu sichern? 

Kümmere dich jetzt selbst um deine berufliche Zukunft.

Wie geht das? Was brauchst du dazu?

Keiner hat eine Glaskugel und kann in die Zukunft schauen. Aber es gibt ein paar Anhaltspunkte.

Der eigene Mindset

Auch so ein Modewort. Es geht um u. a. deine innere Haltung. Wie gehst du mit Veränderungen um, bist du eher abwehrend oder offen für Neues. In der neuen Welt geht um Neugierde, Interesse, Flexibilität. Wie bereit bist du mal eine neue Aufgabe auszuprobieren, auf eine andere Art zu arbeiten (agil, teamorientiert oder selbstorganisiert).  Mit welcher Haltung gehst du jeden Tag zur Arbeit „Wat mut, dat mut“ oder „was kann du heute bewegen, was gibt es neues inspirierendes“? Es lohnt sich, dich selbst, deine Haltung und Verhalten zu reflektieren. Das hat so was von Aufwachen, sich selbst bewusst werden. Spannend.

Die Weiterentwicklung deiner Kompetenzen

Welche Kompetenzen brauchst du für deinen Job in der Zukunft? Was hast du schon, wo braucht es mehr? Zum Beispiel gehen viele davon aus, dass die soziale Kompetenz also die Frage, wie arbeitest du mit anderen zusammen, eine wachsende Bedeutung bekommt.  Nicht zu unterschätzen ist die Kompetenz dich auf neue Situatioen schnell einzustellen. Viele reden von einer T-Shape Kompetenz, ein guter Fachmann/-frau zu sein und trotzdem gut die Zusammenhänge und das rechts und links zu verstehen. Was brauchst du?

Der Aktiv- oder Reaktiv-Modus

Viele Menschen sind im Reaktiv Modus. Es passiert eine Veränderung und dann schauen sie mal was draus wird. Das kann gut gehen oder auch nicht.

Wer im Reaktiv-Modus ist , sitzt nicht am Steuer. Er ist eine Spielfigur. Wenn du Glück hast, bekommst du einen guten Job oder vielleicht sogar mehrere Optionen angeboten. Viele machen dann das bestmögliche aus dem, was Ihnen angeboten wird.  

Menschen im Aktiv-Modus wissen, wo sie hinwollen.Wissen, wie sich weiterentwickeln wollen. Können frühzeitig aktiv werden und Weiterentwicklung einfordern. Haben das Ohr auf der Schiene und schauen, was um sie alles so passiert. Kümmern sich um Netzwerke/Partner. Habe eine klare Haltung, was gut für sie ist und was nicht. Ergreifen passende Chancen frühzeitig. Selbst wenn eine Umstrukturierung passiert, können Sie aktiv Forderungen stellen. Ich habe in meinem Berufsleben viele Jobs noch einmal grundlegend gedreht und neu gestaltet.

Das ist gar nicht so aufwendig. Du musst es nur regelmäßig tun.

Ein Coach kann helfen.

Wer du unsicher bist, in welcher Richtung es für dich weiter gehen kann, kann die Unterstützung durch einen Coach helfen, schneller eine Orientierung zu finden.

Du wirst dir klar über deine beruflichen Zielsetzungen und Entwicklungsmöglichkeiten. Du bekommst ein Bild deiner Stärken und Schwächen und kannst vielleicht mentale Hindernisse und Blockaden aus dem Weg räumen.

Vor allen bei den ersten Schritten ist es hilfreich, sich positiv aufzuladen und die richtige Energie zu tanken.

In diesem Beitrag erfährst du:

  • Warum du dich heute um deinen Job der Zukunft kümmern solltest.
  • Was du tun kannst, um fit zu bleiben für deine Zukunft.

Mache es dir zur Gewohnheit regelmäßig über deine Zukunft nachzudenken.

Vielleicht setzt du dir einen Termin in deinem Kalender. Finde irgendeinen wohlklingenden Namen wie z. B. Fitness-Check Zukunft.

Nimm dir eine kleine Auszeit, ein paar Zettel Papier und schreibe einfach ohne groß nachzudenken deine Gedanken auf, was du gut findest in deinem Job, was du ändern möchtest, was du zuletzt gelernt hast, wo du Herausforderungen siehst und worin du gern besser werden möchtest.

Am Ende kannst du dir die Themen markieren, die du besonders wichtig findest und dort deine Notizen mit To Dos ergänzen.

Lege dir dazu eine Mappe an, damit du deine Gedanken ein andermal fortsetzen kannst.

Bleibe wach und neugierig.

Vieles im Job wird leicht zur Routine. Mit der Erfahrung gehen dir die Dinge leicht von der Hand. Du weißt, wie der Hase läuft.

Das fatale an der Routine ist, dass sie sich schnell einschleift und dich oft davon abhält, mal die Dinge zu hinterfragen und von einer anderen Seite zu betrachten.

Es ist hilfreich, neben der Routine sich regelmäßig mit neuen Themen und Fragen auseinanderzusetzen. Offen für Neues zu sein.

Andererseits kann es auch gut sein, mal die Routine zu unterbrechen und die heutigen Aufgaben mal ganz anders zu betrachten.

Aus meiner Coaching-Praxis:

n den Gesprächen mit meinen Cochees geht es oft um das Thema Entscheidungen. Soll ich meinen Job wechseln oder nicht? Soll ich diese Ausbildung machen oder nicht?

Diese Fragen begleiten meine Klienten schon länger, ohne dass sie richtig vorangekommen sind.

Viele wollen weg, wissen aber nicht wohin.

Die Frage ist gut, nur ist wichtig, wie du damit umgehst. Was tust du konkret und in welchen Schritten gehst du vor?

Die Frage löst sich nicht von allein oder über Nacht. Und klar, kannst du so keine Entscheidungen treffen. Dir fehlt es an Informationen/Optionen.

Meistens muss die Entscheidung auch gar nicht sofort getroffen werden.

Es ist wie ein kleines Projekt. Du machst Schritt für Schritt und wirst dabei schlauer. Du lernst mehr darüber was du willst, was du kannst. Wo dir Informationen fehlen. Was es überhaupt für Möglichkeit gibt. 

Ein Coach kann gerade am Start gut helfen.

Lese dazu auch meinen Beitrag „Entscheidungen treffen“.

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