Veränderung leichter gemacht.

Teil 1: Mal loslassen und das Universum arbeiten lassen.

Das Thema Veränderung hat manchmal so etwas anstrengendes. Du weißt, dass du etwas in deinem Leben ändern möchtest. Aber schon beim Nachdenken, macht es dich eher müde. Du hast vieles versucht und würdest wirklich mal gern wissen, wo es für dich lang gehen soll. Vielleicht ein guter Zeitpunkt mal loszulassen und das Leben einfach kommen zu lassen. Wie geht so etwas?

In diesem Beitrag erfährst du:

  • Mach mal Urlaub von deinen ständigen Veränderungs­wünschen.
  • Lass dir von deinem Universum (deinem Unterbewussten) helfen.

Mache es dir leichter.

Was meine ich damit? Manchmal türmen wir einen Berg vor uns auf. Der Job ist schon eine Weile nicht mehr motivierend. Das Leben ist an sich gut aber auch irgendwie flach. Alles riecht nach Veränderung.

Nur wo anfangen oder wohin? Über die Frage zerbrechen wir uns den Kopf. Und manchmal haben wir eine Idee. Nur kommen wir nicht voran. Drehen uns im Kreis. Und schon ist wieder ein Monat vorbei. Kein Wunder, dass uns das ärgert oder verzweifeln lässt.

Vielleicht wäre es mal an der Zeit dir bewusst einen Urlaub zu erlauben, von den ständigen Gedanken dich ändern zu müssen. So ganz bewusst, die nächste Woche oder gleich der nächste Monat.

Das Universum für sich arbeiten lassen.

Noch besser wäre es in der Zeit einfach das Universum für dich arbeiten zu lassen. Ich meine damit nichts esoterisches. Du nutzt deine natürlichen inneren Kräfte. Wie geht das?

Wir nehmen unsere Umwelt selektiv auf. Das was uns interessiert rückt in den Vordergrund. Alles andere blenden wir aus. Das kann auch blockierend wirken. Wenn wir uns zu stark auf das „ÄNDERN“ fixieren, dreht sich unser Kopf immer um das Thema im Kreis.

Das mit dem Abschalten ist dabei nicht einfach.

Es geht rein gehirntechnisch nicht, etwas bewusst nicht zu denken.

Das schon etwas abgenutzte, berühmte Beispiel dazu lautet, „Denke jetzt nicht an einen rosa Elefanten“. 

Besser ist es, sich auf etwas Neues zu konzentrieren.

Du kennst das vielleicht aus den Achtsamkeitsübungen z. B. sich eine Weile nur auf seinen Atem zu achten und ihn nur wahrzunehmen beim Ein- und Ausatmen. Genauso geht es mit der Wahrnehmung der Natur. Wer sehr intensiv und detailliert die Natur betrachtet, bekommt den Kopf wieder frei.

Manchmal reicht nur ein Gedanke an etwas anderes, etwas konkreteres, kleineres. Wenn wir uns wundern, dass wir so selten rote Autos sehen, werden wir nach einer Weile eine Menge roter Autos sehen. Das macht unser Gehirn ganz automatisch.

Eine gute Methode ist, es dir einen Wunsch oder Zustand zu visualisieren. Hat was von Tagträumen. Du stellst dir die Wunschsituation vor deinem inneren Auge vor in bunten Farben. Alles ist erlaubt. Gut dazu passt auch die Übung „ein perfekter Tag“ s. Kasten rechts (oder im mobilen unten).

Manche schreiben das gern auf, andere machen bunte Skizzen oder machen eine Collage. Übrigens biete ich das auch angeleitet an in meinem Workshop Visionscollage.

Das geht nur für etwas konkretes und greifbares. Sich hinzusetzen und sich „seine neue Berufung“ vorzustellen, wird nicht funktionieren. 

Und wie war das jetzt mit dem Universum?

Jetzt kommt der zweite spannende Teil. Wir machen das mit zwei oder drei kleineren Wunschvorstellungen und dann lassen wir es wirken.

Wie bei dem roten Auto achtest du jetzt einfach darauf, was dir so in deiner Umwelt auffällt. Das kann mal ein Zeitungsartikel sein oder ein Gesprächsfetzen, ein Bild von einer Plakatwand. Was immer es ist, du nehme es nur bewusst wahr, ohne es zu intepretieren.

Vielleicht sammelst du diese Eindrücke in einer Mappe oder als Bilder in unserem Handy. Nach einer Weile schaust du deine Wunschvorstellung noch einmal an oder stellst sie dir erneut vor und wanderst dann über die gesammelten Eindrücke. Du kannst dann aufschreiben, was für Gedanken oder Fragen kommen. Ohne Filter, ohne Bewertung, ohne auszusondern, einfach das was kommt. Du wirst zum offenen Beobachter der Welt. Mehr nicht – nur beobachten und wahrnehmen.

Das öffnet den Blick für neue Eindrücke und neue Ideen. Bringt dich aus der Schleife des „immer-das-gleiche-zu-denken“. Neue Eindrücke helfen meistens dabei Dinge klarer zu sehen, auf was es dir wirklich ankommt. Sie können Denkblockaden lösen.

Probiere es doch einfach mal aus.

Ein Coach kann helfen.

Klar kann ein Coach helfen Dinge klarer zu sehen und auf neue Lösungen zu kommen. Aber viel spannender ist der Prozess zwischen den Gesprächsterminen. Ein Termin ist nach meiner Auffassung gut gelaufen, wenn er eine innere Resonanz erzeugt. Er bringt eine Saite zum Klingen. Was dann passiert, weiß man nicht vorher, aber es kommt etwas in Bewegung. Nach meiner Erfahrung kann man das gar nicht vermeiden. Es passiert eigentlich immer automatisch auf natürliche Weise.

In diesem Beitrag erfährst du:

  • Mach mal Urlaub von deinen ständigen Veränderungs­wünschen.
  • Lass dir von deinem Universum (deinem Unterbewussten) helfen.

Und es kam doch anders

In einem meiner ersten Coachingtermine hatte ich ein gutes Gespräch mit einem jungen Klienten. Wir sprachen über seine Situation, über Sichtweisen, über Optionen. Er hatte beruflich Schwierigkeiten und stand vor einer Entscheidung.

Nach zwei Wochen hatten wir einen Folgetermin. Mein Klient kam freudestrahlend in den Raum und sagte mir, es hätte sich alles geklärt. Er hat sich herzlich für das hilfreiche Gespräch bedankt.

Das spannende war, er hatte nichts von dem gemacht, was wir ursprünglich besprochen hatten. Er kam über die Zeit zu einer ganz anderen aber sehr zufriedenstellenden Lösung. Ich weiß bis heute nicht, was die Auslöser für diese Wendung waren. Aber es ist etwas bei ihm passiert.

Die Visionscollage

Die Erstellung einer Visionscollage ist ein gutes Mittel dem noch unbewussten Raum zu geben.

Nach einer Entspannungsmeditation und einer geführten Traumreise, erstellt jede/r für sich seine/ihre Visionscollage für das anstehende Thema oder einfach für die kommende Zeit.

Die Collage wird gut sichtbar aufgehängt und regelmäßig betrachtet. Sie wirkt.

Ich biete das Format in Hamburg für kleine selbstorganisierte Gruppen an. Bei Interesse melden. Mehr Information gibt es unter: Visionscollage

Übung: Der perfekte Tag

Eine gute Visualisierungsübung ist das Aufschreiben eines perfekten Tages in der Zukunft.

Für diesem Tag soll beschrieben werden, was in einem für dich positiven Leben so über einen typischen Tagesablauf so alles passiert (eine kleine Zukunftsvision).  Alles ist erlaubt. Zeit und Raum spielen keine Rolle. Es geht eher um viel Farbe und viel Gefühl.

Wichtig ist alles aufzuschreiben. Man kann durchaus mehrmals starten bis es genügend perfekt klingt und vor allem sich anfühlt.

Durch die intensive Visualisierung wird dir klar, was du dir wirklich wünscht. Dein inneres Ziel bekommt mehr Energie. Gleichzeitig fängt dein Unterbewusstsein an damit zu arbeiten.

Eine nähere Beschreibung kannst du hier herunterladen.

Schärfe deine Wahrnehmung

In jeder Sekunde unseres Lebens werden wir mit Millionen von Sinneseindrücken bombardiert. Wenn wir alle aufnehmen würden, würden wir verrückt werden.

Also filtern unsere Wahrnehmungsorgane kräftig und lassen nur das durch, was jetzt gerade relevant ist.

Soweit so gut. Problematisch wird es, wenn wir aufgrund unserer aktuellen Denk- und Haltungsweisen unsere Wahrnehmung einschränken oder verzerren. Wir sehen nur noch negative Dinge oder Probleme. Alles andere blenden wir aus. Das Leben ist aber nicht schwarz oder weiß. Es hat Unmengen von Schattierungen und Farbtönen.

Es ist wichtig, dass du dir dieser Verzerrungen bewusst wirst. Ein gutes Mittel ist die neutrale Reflektion.

Kleine Übung: Überlege dir morgens nach dem Aufstehen oder abends drei Dinge, für die du dankbar bist oder drei schöne Erlebnisse des Tages. Muss nix großes sein. Vielleicht fällt es dir manchmal schwer, aber bleibe dran. Es lohnt sich, dein Blick auf die Welt wird offener.

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