Schleichende Erschöpfung verhindern

Kennst du Menschen, die gefühlt immer müde sind. Wenn Erschöpfung zu einem Dauerthema in deinem Leben wird, dann ist es an der Zeit etwas daran zu ändern.

In diesem Beitrag erfährst du:

  • Wann Erschöpfung klare Warnsighnale sendet.
  • Was du gegen Erschöpfung unternehmen kannst.

Wann Erschöpfung klare Warnsignale sendet.

Du hast einen anspruchsvollen Job. Musst Job und Familie unter einem Hut bringen. Kinder, Haushalt, das eigene Leben in den Griff bekommen. Das geht eine ganze Zeit gut. Irgendwann stellt sich Erschöpfung ein. Wenn es sich um vorübergehende Stressphasen handelt und du dich gut an Wochenenden oder im Urlaub erholst, ist das ein gutes Zeichen.
Was, wenn der Erholungseffekt sich nicht mehr einstellt.

Du fieberst auf deinen Urlaub hin, aber auch im Urlaub kannst du nicht mehr abschalten, fühlst dich am zweiten Tag nach dem Urlaub wieder genauso müde wie vorher. Du willst nur noch auf dem Sofa sitzen und fernsehen. Dann schickt dein Körper und deine Seele klare Alarmzeichen, siehe hierzu den Selbsttest Erschöpfung.

Wenn dieser Zustand länger andauert, befindest du dich in einem Teufelskreis, einer Spirale, die dir Stückchen für Stückchen die Energie raubt. Es ist dringend an der Zeit, etwas dagegen zu tun.

Es handelt sich in der Regel nicht ursächlich um eine körperliche Erschöpfung. Die Müdigkeit entsteht überwiegend zuerst im Kopf.

Was kann ich dagegen unternehmen?

Das Gute daran ist, du kannst etwas dagegen tun. Wichtig ist, sich die Zeit zu nehmen, um mit Abstand auf das eigene Leben zu schauen. Eine neutrale Hilfe von außen kann hier sehr hilfreich sein.

  • Schaffe dir einen ersten, kleinen Freiraum. Es können 1 oder 2 Stunden helfen. Schaffe dir Klarheit über deine derzeitige Situation.
  • Was sind im Moment die Stressfaktoren, die dich beschäftigen, welche To Do liegen dir auf der Seele
  • Machen dir deine negativen Gedanken bewusst. Schreibe diese mal auf. Es ist klar: wenn dir 10 Mal am Tag der Gedanke kommt, dass du fruchtbar müde bist, dann wirst du allein davon erschöpfter.
  • Schaue auf die positiven Aspekte in deinem Leben. Was macht dir Freude? Was tut dir gut?
  • Schaffe dir kleine Freiräume für eine bewusste Erholung. Manchmal reicht eine halbe Stunde. Gehe spazieren, treibe leichten Sport, genieße einen Kaffee auf dem Balkon. Mache Entspannungsübungen oder meditiere. Am besten verabrede dich mit anderen positiven Menschen.
  • Rede mit anderen über deine Situation. Mache daraus kein Geheimnis. Überfordere sie nicht mit endloser Jammerei, sondern bitte um Unterstützung.
  • Ordne dein Leben neu, entrümpele. Frage dich, was du (selbst) wirklich tun willst und was du in Zukunft reduzieren oder sein lassen willst.
  • Wenn deine Nerven blank liegen oder du oft mega gereizt bist. Wenn du das Gefühl hast kurz vor einer Depression zu sein, dann hole dir schnellstmöglich professionelle Hilfe.

Ein Coach kann helfen.

Wer gefühlt mitten im Hamsterrad steckt oder mit beiden Füßen im Sumpf versinkt, dem fällt es schwer sich aus eigener Kraft zu befreien.
Wenn der erste Schritt getan ist, und du möchtest etwas gegen den Erschöpfungszustand tun, dann ist es Zeit aus dem Rad auszusteigen und von außen auf dein Leben zu schauen.
Mit einem hohen Maß an Reflektion und Ehrlichkeit ein wenig Zeit zu nehmen, deine vielen Stressfaktoren wahrzunehmen, etwas über die Gründe deines Stresses zu verstehen und gezielt etwas dagegen zu unternehmen.

In diesem Beitrag erfährst du:

  • Wann Erschöpfung klare Warnsignale sendet.
  • Was du gegen Erschöpfung unternehmen kannst.

Aus meiner Coaching-Praxis:

Wenn Menschen zu mir ins Gespräch kommen und mir als erstes berichten, wie anstrengend sie gerade ihre Arbeit empfinden. Und mir erzählen, wie sie das Leben und ihr Beruf stresst, dann werde ich hellhörig. Ich frage nach wie lange sie schon dieses Gefühl für sich wahrnehmen.

Das erste und allerwichtigste ist, für dich selbst zu erkennen, dass etwas nicht mehr im normalen Rahmen läuft. Das die Erschöpfung droht ein Dauerzustand zu werden und deine Batterien leer sind.

Selbst für dich  anzuerkennen, dass ein „weiter so“ falsch ist und dringend Handlungsbedarf besteht. Je früher du etwas unternimmst, desto größer die Chancen schnell etwas zu ändern.

Warum ich den Begriff Burnout nicht mag.

Zur Zeit ist das Schlagwort „Burn Out“ sehr populär.

Ich finde ausgebrannt, hat so etwas Abschließendes und Unwiederbringliches, wie bei einem Streichholz.

Ich rede lieber von Erschöpfung, dann hilft Erholung.

Einen positiven Aspekt hat es trotzdem. Durch die vielen Pressebeiträge wird der „Burn Out“ leichter akzeptiert.

Obwohl inzwischen der „dauerhafte Erschöpfungszustand“ etwas bekanntes ist, fällt es den Menschen schwer einzugestehen, dass auch sie betroffen sind.

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