Ohne Ziel und Plan glücklich leben.

In diesem Beitrag erfährst du:

  • Warum, du deine Ziele nicht zu ernst nehmen solltest.
  • Du braucht kein perfektes Ziel.
  • Loslaufen wichtiger ist, als dauerhaft zu grübeln.
Wow! Ein Titel der viel Diskussionen auslösen kann. Braucht du für dein Leben Ziele?

Spontan wirst du antworten: Natürlich brauche ich Ziele. Ohne Ziele, weiß ich ja gar nicht, wo meine Reise hingehen soll.

Welche Ziele brauchst du für dein Leben, deinen Beruf?

Am Anfang des Berufsleben fühlt sich alles ganz natürlich an. Du startest mit deinem Beruf, willst dein erstes Geld verdienen, dir etwas leisten können, erfolgreich sein, Partnerschaft, Familie gründen und ein Haus bauen. Oft ergeben sich daraus deine Ziele und du bist gut beschäftigt.

In der Lebensmitte meldet bei vielen der Wunsch nach einem Lebensziel, der eigenen Berufung oder nach dem tieferen Sinn des Lebens. Dies löst u. U. die eine oder andere Lebenskrise aus.

Du beschäftigst dich stärker mit den Fragen: Welches Ziel passt zu mir, tut mir gut? Welches ist eher schädlich und bringt mich nicht vorwärts oder in eine falsche Richtung?

Mein Plädoyer ist, dass mit den Zielen nicht zu ernst zu nehmen.

Mit „zu ernst“ meine ich einerseits sich zu stark auf die Suche zu versteifen und andererseits sich den Kopf zu zerbrechen, ob denn das eine oder andere Ziel das richtige ist oder nicht.

In diesem Beitrag erfährst du:

  • Warum, du deine Ziele nicht zu ernst nehmen solltest.
  • Du braucht kein perfektes Ziel.
  • Loslaufen wichtiger ist, als dauerhaft zu grübeln.

Aus meiner Coaching-Praxis

Ich habe schon oft mit Menschen über ihre Ziele gesprochen. Sie hadern damit, dass sie nicht vorankommen. Das alles schwierig und anstrengend ist. Sie zweifeln, ob es die richtigen Ziele sind.

Manchmal hilft die Frage: was denn für ein Wunsch wirklich hinter dem Ziel steckt. Einige Male, war ich sogar selbst überrascht. Im Gesprächsverlauf kam ein vollkommen neues Thema hoch.

Bei einer Person ging es um die Planung ihrer Selbständigkeit. Sie brauchte von sich selbst die Erlaubnis, mal ganz ohne Ziel nichts zu tun.

Lese dazu auch meinen Beitrag:

Du brauchst kein perfektes Ziel, es reicht ein ungefähres.

Zerbreche dir nicht zu viel den Kopf. Es können auch mehrere gleichzeitig sein und sie können im Laufe der Zeit sich jederzeit ändern.

Führt das zum Chaos? Bin ich deshalb ziellos und weiß nicht wohin?

Hand auf’s Herz, das Leben ist schon kompliziert genug. Die meisten Menschen haben nicht das eine klare Ziel im Leben. Sie haben große Ziele und kleine, manchmal widersprechen sich Ziele. Manchmal war das Ziel, dass sie verfolgt haben, gar nicht ihr eigenes, sondern das der Eltern oder das von anderen „Flüsterern“ aus deinem Umfeld.

Wenn es mehrere Ziele sind, können sie parallel wichtig sein oder du kümmerst dich darum Stück für Stück hintereinander.

Du musst dich „nur“ entscheiden“, was gerade dran ist. Zwischendurch kann es mal ganz angenehm sein, ohne Ziel unterwegs zu sein. Mal sehen, was kommt.

Schreib dir eine kleine Liste, suche dir die im Moment 5 wichtigsten raus. Kurze Stichworte reichen. Schaue nach, ob deine Ziele Energie haben – soll heißen, du verspürst große Lust loszulegen. Wenn nicht, schaue dir deine kleine Liste noch einmal einen Tag später an.

Wichtig ist das Losgehen.

Ob du einen Traum hast, einen Wunsch oder ein Ziel oder du einfach weißt, dass es dich interessiert oder es Spaß macht. Es zeigt dir eine Richtung.

Wenn es sich gut anfühlt, dann ist es vermutlich das Richtige. Du gehst los und machst den ersten Schritt und schaust, was passiert.

Du lernst dazu, probierst etwas aus, sammelst Informationen und Erfahrungen. Vielleicht erkennst du, dass du gar nicht das richtige Ziel verfolgst. Oder du änderst nur leicht die Richtung.

Höre auf dein inneres Gefühl. Schaue was dich begeistert und dein Interesse weckt. Wenn etwas stockt, schaue dir dein Ziel noch einmal an, ob es nach wie vor das richtige ist. Und überlege dir, was dich bremst oder deine Energie aufsaugt.

Ein Coach kann helfen.

Wenn du auf der Suche nach den Zielen deines Lebens bist, das eine oder andere schon ausprobiert hast und noch nicht den Weg gefunden hast, dann lohnt es sich es mal mit einem neutralen Dritten zu versuchen.

Wir finden gemeinsam die Liste deines Lebens, streichen, was nicht passt, suchen die ersten Ziele aus. Schauen drauf, wo Energie ist. Formulieren um, denken neu – bis es passt.

Nehmen den Druck raus. Wenn etwas blockiert, lösen wir die Bremsen. Wir überlegen erste Schritte und dann kannst du loslegen – ganz in deinem Tempo.

Smart formulierte Ziele helfen nicht.

Es war lange Zeit ein Renner. Formuliere deine Ziele S.M.A.R.T.. Dann läuft alles wie von allein.

Ich persönlich halte das für zu kurz gesprungen. Klar ist es motivierend eine Zahl zu haben. Wow, ich habe schon fünf geschafft, es fehlen nur noch drei. Es hat aber auch etwas Mechanistisches.

Heutige Ansätze gehen viel stärker auf den emotionalen Aspekt.

Was ist der Herzenswunsch hinter dem Ziel und wie bin ich ihm nähergekommen. Wie beschreibe ich mein Ziel in tollen Farben, dass ich Lust bekomme, daran zu arbeiten. Wie fühlt sich das an, wenn ich mein Ziel erreicht habe.

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