Wie oft nimmst du dir die Zeit, mal über dich selbst oder dein Leben nachzudenken? Nicht nur über deine nächsten konkreten Schritte, die du planst, was ansteht oder du tun musst.

Selbstreflektion Wer bin ich wer will ich sein

In diesem Beitrag erfährst du:

  • Es lohnt sich, bewusst über sein Leben nachzudenken.
  • Wer ein Ziel hat, hat eine Richtung.

Es lohnt sich mal über sein Leben nachzudenken.

Damit meine ich nicht den Kreislauf des Grübeln mit den immer wiederkehrenden Gedanken und offenen Fragen. Es geht um eine bewusste Zeit, um kurz innezuhalten: Was mache ich hier eigentlich? Es reicht schon eine halbe Stunde, um über Fragen zu deinem Leben nachzudenken.

Am besten nimmst du ein Stück Papier oder ein kleines Heft und fängst einfach an. Einfach so. 

Frage dich, wo soll es denn in deinem Leben hingehen in nächster Zeit oder darüberhinaus. Macht dir eigentlich das Arbeiten – so wie es – ist Spaß. Hast du noch offene Wünsche oder berufliche Ziele? Was würdest du eigentlich gern ändern oder bessern machen.

Wenn dir dazu spontan nichts richtiges einfällt, dann wäre jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt anzufangen,  darüber nachzudenken. Es geht vielen so. Der Alltag schiebt einen so durch den Tag, die Wochen und schon kommt der nächste Monat.

Ziele geben dem Leben eine Richtung.

Wenn du Ziele hast und weißt, wo du hin willst, fängst du an dein Leben zu verändern. Du gibst dir selbst eine Richtung. Du lenkst den Fokus deiner Aufmerksamkeit auf wichtige Punkte. Deshalb ist es hilfreich, über deine Ziele nachzudenken und sie dir aufzuschreiben. Es müssen gar nicht so die hundertprozentigen Ziele sein. Es reicht, wenn Sie dir eine erste Richtung geben. Du kannst sie jederzeit ändern oder sie anpassen. Mit jeden Schritt in eine Richtung lernst du etwas über dich dazu.

Führe dir deine Ziele regelmäßig wieder vor Augen mit der Frage, bin ich noch richtig unterwegs? Passen meine Ziele noch? Nichts ist für die Ewigkeit, alles kann sich noch einmal ändern, wenn du zwischenzeitlich neue Erkenntnisse gewonnen hast.

Wer bin ich, was wünsche ich mir und wo will ich hin?

Anfangs fällt es dir vielleicht schwer. Es ist ungewohnt. Nicht alle Fragen bekommen gleich eine Antwort. Sobald du dich mit der Frage beschäftigst, wirst du Antworten bekommen, vielleicht von Stellen, wo du sie gar nicht erwartest hast.

Nimm dir regelmäßig die Zeit an deinem Lebensprojekt zu arbeiten. Lege das Heft oder die Zettel irgendwo sichtbar hin und nehme dir ab und an eine halbe Stunde bewusste Zeit für dich selbst. Es wird sich lohnen.

Mache dein Leben zu einem (lockeren) Projekt.

Stelle dir immer wieder selbst Fragen, werde konkreter. Wenn du dich fragst, ob du noch etwas anderes beruflich machen könntest, dann überlege dir welche Tätigkeiten dir in den letzten Jahren Spaß gemacht haben. Versuche dich an die Situation möglichst konkret zu erinnern und frage dich, was genau daran dir Spaß gemacht hatte. Das Thema, die Art der Zusammenarbeit, die Herausforderung, … Suche dir andere Gegebenheiten.

So entsteht vielleicht ein Bild, was dein neuer Job alles haben müsste, damit er wieder mehr Energie und einen höheren Spaßfaktor bekommt. Vielleicht lässt sich etwas an deinem bestehenden Job ändern. Du gehst dazu mit deinem Chef ins Gespräch. Gelegenheit fliegen in der Regel nicht vom Himmel. Du musst sie auch sehen können und dafür bereit sein.

Es lohnt sich jederzeit über sich und dein Leben nachzudenken. Es ist eine der wesentlichen Elemente um dein Leben in deine eigene Hand zu nehmen. Dir selbst immer wieder Fragen zu stellen, warum habe ich das gemacht, wie fühlte es sich an? Was war gut und was war weniger gut und was kann ich daraus für mich lernen.

Ein Coach kann helfen…

… beim Gedanken ordnen, die richtigen Fragen zu stellen und beim Antworten finden.

Gerade beim Start kann er dir helfen, in den Fluss zu kommen. Das Selbstreflektieren wieder zu erlernen. Wieder Lust zu bekommen über dich selbst und dein Leben, deinen Beruf nachzudenken und dir „neue“ Ziele zu setzen.

In diesem Beitrag erfährst du:

  • Es lohnt sich, bewusst über sein Leben nachzudenken.
  • Wer ein Ziel hat, hat eine Richtung.

Starte dein Projekt Leben.

Warum ein Projekt?

Damit meine ich nicht ein Projekt mit Terminplan und Aufgaben. Ich meine eine lockere Art und Weise dich regelmäßig bewusst mit deinem Leben oder deinem Beruf auseinanderzusetzen.

Dazu hilft ein Heft, oder ein Ordner, ein paar Zettel oder vielleicht auch eine kleine Word-Datei im Computer, in das du alles reinschreiben oder sammeln kannst, was dir dazu in den Schoß fällt.

Stelle dir dazu einfach selbst Fragen. Beantworte sie gleich oder später. Nix ist in Beton gegossen. Du startest mit einem Prozess. Wenn du Lust hast, blättere durch dein Projekt, markiere dir wichtige Stellen. Tausche dich mit anderen Menschen aus. 

Das mit dem Grübeln …

Viele Menschen verbinden das Nachdenken über das Leben fälschlicherweise mit dem Wort Grübeln. Deshalb vermeiden sie es instinktiv über ihr Leben nachzudenken.

Das bewusste Auseinandersetzen mit deinem Leben ist etwas anderes.

Im Grübeln, verfolgen dich deine Gedanken, du drehst dich im Kreis, denkst immer wieder über dieselben Themen nach. Du suchst aber nicht aktiv und gezielt nach Lösungen. Das kann eine Tür sein.

Schreib sie mal auf deine Gedanken und schaue sie dir an. Überlege dir, was davon jetzt wichtig ist. Schaffe dir eine Struktur. Prüfe nach, ob deine Gedanken wirklich, so wie sie sind, angemessen sind. Beantworte eine Frage nach der anderen. Wenn dir das schwerfällt dann hol dir Hilfe. Aber höre damit auf dich im Kreis zu drehen. Das kann einen echt wie eine Spirale nach unten ziehen und müde machen.

Manchmal hilft es dreimal laut Stopp zu rufen. Probiere es doch aus.

Aus meiner Coaching-Praxis:

Das Coaching ist ein Raum, wo viele Fragen gestellt werden. Ein Raum, der dich zum Nachdenken inspiriert. Der Struktur schafft und neue Türen öffen kann.

Vor kurzem hatte ich eine Coachee, die an dem zweiten vereinbarten Termin mir nur erzählen konnte, dass ihr Leben eine Wendung genommen hätte und sie jetzt wüsste, wo es für sie langgehen würde. Sie wollte sich nur bedanken. Wir haben dann die Stunde abgebrochen.

Ich wünsche ihr alles Gute für ihren Weg. Bin mir sicher, er wird gut.

Sich selbetr besser kennenlernen.

Ein kleines Beispiel, wenn dich eine Situation oder eine Person richtig aufgeregt haben und du emotional getroffen warst, ist das eine super Gelegenheit, mal darüber nachzudenken, was es denn genau war, was dich so angetriggert war.

Sicher vielleicht war der andere nicht nett oder was auch immer. Natürlich darfst du dich darüber aufregen.

Oft kannst du aber etwas über dich selbst lernen. Vielleicht gab es da eine Gegebenheit in diern Vergangenheit, wo du verletzt warst und das kommt jetzt wieder hoch.

Und wie wäre das, wenn du etwas für dich daraus lernst und beim nächsten Mal souveräner reagieren kannst. 

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