Entscheidungen treffen.

Es ist wie mit Gänseblümchen. Ich will oder ich will nicht. Ich will etwas anderes oder doch nicht.

In diesem Beitrag erfährst du:

  • Was es so schwer macht, Entscheidungen zu treffen.
  • Was du tun kannst, um besser Entscheidungen zu treffen.

Was macht es uns so schwer, Entscheidungen zu treffen?

Das Verrückte ist, du triffst permanent in Millisekunden Entscheidungen. Was und wie du etwas sagst. Welchen Weg du nimmst, was du als nächstes machst. Dein Gehirn ist eine Mega-Entscheidungsmaschine.

Nur manchmal, wenn das Gehirn ins Grübeln kommt oder es um größere Dinge geht, fällt es uns schwer Entscheidungen zu treffen.

Vereinfacht gesagt, je mehr Punkte bei einer solchen Entscheidung bei uns im Kopf auftauchen, desto komplexer, desto schwerer wird es.

Ein Beispiel: Es geht um eine Entscheidung über deine berufliche Zukunft.
Dein jetziger Job macht dich unzufrieden. Du willst am liebsten etwas Neues machen, dich irgendwie verändern.

Vielleicht trägst du dich schon etwas länger mit dem Gedanken, bist aber nicht weitergekommen. Es fängt an dich zu frustrieren.

Eine kleine Auswahl der Dinge, die uns durch den Kopf gehen.
Die werden bei jedem Menschen unterschiedlich sein.

  • Du willst weg, weißt aber nicht so richtig wohin.
  • Du siehst zu viele Möglichkeiten, die sich teilweise widersprechen oder du weißt nicht, wo du anfangen sollst.
  • Du hast eine Idee, weißt aber nicht wie das funktionieren könnte.
  • Du weißt nicht, ob du davon leben kannst und siehst deine Verpflichtungen wie Familie, Haus.
  • Du hast schon lange einen Wunsch. Dein Umfeld rät dir davon ab.
  • Du bist unsicher. Du hast zu wenig Informationen.
  • Die Entscheidung löst bei dir Ängste aus (ich kann das nicht, ich bin nicht gut genug).

Es ist verständlich, je mehr Aspekte du parallel im Kopf bewegst, desto schwieriger die Entscheidung.

In diesem Beitrag erfährst du:

  • Was es so schwer macht, Entscheidungen zu treffen.
  • Was du tun kannst, um besser Entscheidungen zu treffen.

Aus meiner Coaching-Praxis:

In einem Gespräch ging um eine Entscheidung, ob weiter studiert oder besser ein neuer Job gesucht werden sollte. Wir sprachen über weitere offene Entscheidungen.

Am Ende hatten wir den ganzen Boden bedeckt mit Entscheidungspunkten zu ihrer Zukunft, Studium, Beruf, Familie gründen, Träume, Ortswechsel, Verpflichtungen gegenüber den Eltern. Teilweise beeinflussten oder widersprachen sich die einzelnen Punkte. Ihr wurde klar, dass zu viele Entscheidungen offen waren und sich gegenseitig blockierten.

Wer beeinflusst meine Entscheidungen?

In einem Gespräch ging es  um eine berufliche Entscheidung.

Als ich sie aufforderte, frei zu träumen, was sie denn am liebsten machen würde, kam sie gleich mit einem Herzenwunsch. Die Augen fingen an zu leuchten. Sie fing an, es voller Energie mit bunten Farben zu beschreiben.

Auf die Frage, was sie denn von ihrer Idee abgebracht hätte, kam die Antwort ebenso schnell: „Meine Eltern meinten, ich solle erst einmal etwas vernünftiges lernen und eine kaufmännische Ausbildung machen.“

Es ist häufig so, dass das Umfeld unsere Entscheidungen mit beeinflusst. Die Eltern oder andere geben Ratschläge.

Das raubt dir ein Strück Freiheit, deinen eigenen Weg zu finden.

Was kannst du tun, um besser und leichter Entscheidungen zu treffen?

Es gibt da kein universelles Patentrezept. Das ist bei jedem anders. Ein paar Tipps.

  • Gönne dir die Freiheit zu träumen und frei zu denken. Das mit der Gedankenschere kommt später (oder gar nicht).
  • Schaffe dir Klarheit, was alles in deinem Kopf passiert. Sortiere die Gedanken und Fragen, bringe sie zu Papier.  Was genau willst du jetzt entscheiden?
  • Höre auf deine innere Stimme. Spüre in dich hinein, was fühlt sich gut und richtig an, was nicht. Es gibt da sehr schöne Methoden, deiner inneren Stimme Gehör zu verschaffen.
  • Besorge dir vor der Entscheidung mehr Infomationen. Recherchiere im Internet, frage andere Menschen.
  • Mache kleine Schritte. Du musst nicht alles jetzt und sofort entscheiden. Probiere etwas aus. Schreibe ein E-Mail, stelle eine Frage oder bitte um ein erstes Gespräch. Nutze eine Urlaubswoche und hospitiere, besuche ein Seminar oder eine Abendveranstaltung. Es gibt immer mehr Möglichkeiten, als du denkst. Mit jedem Schritt wirst du schlauer und sicherer.
  • Entscheide eins nach dem anderen. Frage dich was jetzt dran ist und was noch ein wenig warten kann.

Ein Coach kann helfen.

Wer vor wichtigen und großen Entscheidungen steht, muss da nicht alleine durch. Eine neutrale Person kann hier gut unterstützen. Ein Coach hilft beim Gedanken sortieren, Klarheit finden, Ideen entwickeln und gute Schritte in die Zukunft zu finden.

Es ist gut, ein Feedback zu erhalten, bei Hindernissen Hilfe zu bekommen und nicht zu schell in die Einbahnstraße einzubiegen.

Das Verrückte am Unterbewusstsein

Beschäftigst du dich mit einem Thema oder einem Wunsch, dann fängt dein Unterbewusstsein an zu arbeiten.

Dann passieren plötzlich ungewöhnliche Dinge, andere Menschen erzählen dir plötzlich von ihren Erfahrungen, du bleibst bei Zahnarzt bei einem interessanten Artikel hängen. Plötzlich ergeben sich neue Gelegenheiten. Es öffnen sich Türen.

Spooky, oder?

Das hat etwas mit der inneren Aufmerksamkeit zu tun. Andere sehen ein Wink vom „Universum“.

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